Trading-Rechner

Cost-Average Rechner

Durchschnittskosteneffekt: Kaufkurs über mehrere Käufe tracken.

Durchschnittskosteneffekt-Rechner

Cost-Average: Kaufkurs über mehrere Käufe senken

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Anteile gesamt:32.87
Investiert:3.000,00 €
Ø Einstiegskurs:91,27 €

Aktueller Wert:3.122,65 €
Gewinn/Verlust:+122,65 € (4.09%)
💡 Der Cost-Average Effekt glättet deinen Einstiegskurs. Bei fallenden Kursen kaufst du automatisch mehr Anteile — das senkt den Durchschnitt.

Vereinfachte Berechnung. Tatsächliche Werte können aufgrund individueller Faktoren abweichen. Keine Anlageberatung.

📖 Wie funktioniert dieser Rechner?

  1. 1Jede Zeile steht für einen einzelnen Kauf: Gib den Kaufkurs und den investierten Betrag ein.
  2. 2Füge weitere Käufe hinzu mit "Kauf hinzufügen" — z.B. für jeden Sparplan-Monat.
  3. 3Trage unten den aktuellen Kurs ein, um Gewinn/Verlust in Echtzeit zu sehen.
  4. 4Der Durchschnittseinkaufskurs (Ø) sinkt automatisch bei Käufen zu niedrigeren Kursen.
  5. 5So erkennst du: Wann du im Plus bist und wie stark der Cost-Average deinen Einstand verbessert hat.

Der Cost-Average-Effekt: Warum regelmäßiges Kaufen Stress reduziert

Eines der größten und teuersten Probleme an der Börse ist der ständige Versuch, den "perfekten" Einstiegszeitpunkt zu finden – das sogenannte Market-Timing. Man wartet auf den großen Crash, kauft dann aber aus Panik doch nicht, oder man kauft am absoluten Hochpunkt ein, weil die Fear Of Missing Out (FOMO) überhandnimmt. Die Lösung für dieses psychologische Dilemma ist der Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt).

Wie funktioniert das Dollar Cost Averaging (DCA)?

Beim Cost Averaging investierst du nicht dein gesamtes Kapital auf einen Schlag, sondern teilst es in mehrere gleich große Tranchen auf (z.B. über klassische monatliche ETF-Sparpläne oder gestaffelte Einzelkäufe). Die Mathematik dahinter ist so simpel wie genial:

  • Bei hohen Kursen: Für deinen festen Sparbetrag (z.B. 200 €) erhältst du automatisch weniger Aktienanteile. Du kaufst also nicht zu viel, wenn die Märkte überhitzt sind.
  • Bei niedrigen Kursen: Fällt der Markt im Crash, greift der Effekt. Für die gleichen 200 € bekommst du nun deutlich mehr Anteile der gleichen Aktie – quasi mit Krisen-Rabatt.
  • Das erstaunliche Resultat: Über die Zeit glättet sich dein Einstiegspreis. Durch das automatische Einsammeln von vielen günstigen Anteilen in den Schwächephasen sinkt dein persönlicher Durchschnitts-Kaufkurs rapide.

Pyramidisieren vs. Verbilligen: Richtig nachtreten

Unser Cost-Average-Rechner ist das perfekte Tool, um deine verschiedenen Kauf-Tranchen (Positionsaufbau) zu tracken. Viele Trader nutzen den Rechner für zwei völlig unterschiedliche Strategien. Beim Verbilligen (Averaging Down) kaufst du eine gefallene Position nach, um deinen Break-Even-Point künstlich nach unten zu ziehen, sodass schon eine kleine Erholung ausreicht, um ins Plus zu drehen. (Vorsicht: Niemals in eine fallende Messer-Aktie greifen, bei der das Geschäftsmodell kaputt ist!). Beim clevereren Pyramidisieren (Averaging Up) kaufst du in eine Gewinn-Position nach, weil der Aufwärtstrend stark intakt ist. Du ziehst deinen Durchschnittskurs zwar hoch, vergrößerst aber deinen absoluten Gewinn drastisch.

Die psychologische Superkraft: Der Cost-Average-Effekt macht dich immun gegen kurzfristige Börsennachrichten. Wenn die Kurse steigen, freust du dich über den Gewinn deiner bestehenden Positionen. Wenn die Kurse massiv einbrechen, freust du dich über die Schnäppchen-Preise für deine nächste ETF-Sparplan-Ausführung. Es ist eine absolute Win-Win-Situation für deine Anleger-Reise.