Für 2026/2027 stellt sich das pessimistische Szenario (Bear Case) für Baker Hughes (BKR) wie folgt dar: Die Energiewende verläuft langsamer als erwartet, und der Fokus bleibt primär auf erneuerbaren Energien. Die Nachfrage nach Öl und Gas bleibt stabil oder sinkt sogar, wodurch Investitionen in neue Öl- und Gasprojekte zurückgehen. Dies führt zu einem Rückgang der Nachfrage nach den traditionellen Produkten und Dienstleistungen von Baker Hughes. Konkurrenzdruck, insbesondere von Unternehmen mit Fokus auf reine erneuerbare Energien, nimmt zu. Regulatorische Hürden und politische Unsicherheiten verlangsamen die Entwicklung und den Einsatz von LNG-, CCS- und Wasserstofftechnologien. Baker Hughes kämpft mit Ineffizienzen und hohen operativen Kosten, was die Gewinnmargen unter Druck setzt. Der Aktienkurs von BKR leidet unter schwachen Umsatzzahlen, geringer Rentabilität und dem negativen Sentiment des Marktes gegenüber Unternehmen, die stark von fossilen Brennstoffen abhängig sind. Technische Rückschläge oder Verzögerungen bei der Entwicklung neuer Technologien schaden dem Ruf des Unternehmens und verringern seine Wettbewerbsfähigkeit. Das Unternehmen verfehlt die Erwartungen der Analysten und wird als Unternehmen wahrgenommen, das Schwierigkeiten hat, sich an den sich wandelnden Energiemarkt anzupassen.