Im pessimistischen Szenario für 2026/2027 verschärft sich die Krise auf dem deutschen Immobilienmarkt weiter. Hohe Zinsen belasten die Finanzierung von Neubauprojekten und Sanierungen, was zu einem Angebotsmangel führt. Gleichzeitig sinkt die Nachfrage nach Wohnraum aufgrund der anhaltenden Inflation und der wirtschaftlichen Unsicherheit. Die Regierung führt neue, restriktive Regulierungen ein, wie beispielsweise dauerhafte Mietdeckel oder eine Verschärfung der energetischen Sanierungspflichten, die die Einnahmen von Deutsche Wohnen erheblich schmälern und die Investitionskosten erhöhen. Eine anhaltende Rezession in Deutschland führt zu steigender Arbeitslosigkeit und Zahlungsausfällen bei Mietern, was die Leerstandsquote erhöht und die Mieteinnahmen reduziert. Deutsche Wohnen sieht sich gezwungen, Immobilien zu verkaufen, um ihre Schulden zu bedienen, was zu Verlusten führt und das Vertrauen der Investoren weiter untergräbt. Der Aktienkurs von Deutsche Wohnen sinkt weiter, und das Unternehmen kämpft mit der Wahrung seiner finanziellen Stabilität.