Pessimistisches Szenario für 2026/2027: Ströer sieht sich mit einem zunehmenden Wettbewerbsdruck im Out-of-Home (OOH)-Werbemarkt konfrontiert, da neue Player in den Markt eintreten und bestehende Wettbewerber ihre Angebote ausbauen. Die Digitalisierung des Werbemarktes verläuft langsamer als erwartet, und traditionelle Werbeformen bleiben dominant. Ströer scheitert daran, sich erfolgreich an veränderte Kundenbedürfnisse anzupassen und innovative Technologien effektiv zu nutzen. Die Akquisitionen erweisen sich als weniger erfolgreich als erwartet, und die Integration der übernommenen Unternehmen verläuft schleppend. Regulatorische Hürden verzögern den Ausbau der digitalen Infrastruktur und beeinträchtigen die Geschäftsentwicklung. Eine wirtschaftliche Rezession führt zu einem Rückgang der Werbeausgaben und einer Verschlechterung der finanziellen Performance. Die hohe Verschuldung des Unternehmens setzt es zusätzlich unter Druck und schränkt die Flexibilität bei Investitionen ein. Insgesamt enttäuschen das organische Wachstum und die Margenentwicklung die Erwartungen des Marktes, was zu einer deutlichen Abwertung der Aktie führt.