Im pessimistischen Bear-Case-Szenario für 2026/2027 könnte J.M. Smucker mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert sein. Steigende Rohstoffpreise, insbesondere für Kaffee, Nüsse und Getreide, belasten die Margen, und es gelingt dem Unternehmen nicht, diese Kosten vollständig an die Konsumenten weiterzugeben. Der Wettbewerb durch Eigenmarken und neue, innovative Lebensmittelhersteller verschärft sich, wodurch Smucker Marktanteile verliert. Das Konsumverhalten ändert sich rasant, und Smucker reagiert nicht schnell genug auf neue Trends wie pflanzliche Ernährung oder personalisierte Ernährung. Akquisitionen stellen sich als weniger erfolgreich heraus als erwartet, und die Integration von übernommenen Unternehmen verläuft schleppend. Ein Wirtschaftsabschwung führt zu einem Rückgang der Konsumausgaben, insbesondere für höherpreisige Markenprodukte. Die hohe Verschuldung des Unternehmens schränkt die Flexibilität ein, in Innovationen oder Marketing zu investieren. Regulatorische Änderungen, beispielsweise im Bereich der Lebensmittelkennzeichnung oder der Werberichtlinien, verursachen zusätzliche Kosten und Unsicherheiten.